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WAS IST DIE BESTE ERNÄHRUNG FÜR HUNDE MIT ARTHRITIS?

WHAT IS THE BEST DIET FOR DOGS WITH ARTHRITIS?

Ja, Arthritis betrifft vor allem ältere Hunde, wobei das Alter und die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle bei ihrer Entstehung spielen. Aber Arthritis und andere Gelenkerkrankungen können Hunde jeden Alters betreffen. Bei jüngeren Hunden wird der frühe Ausbruch in der Regel durch eine Verletzung oder ein körperliches Trauma ausgelöst. Aber wusstet ihr, dass schätzungsweise über 50 % der Hunde im Laufe ihres Lebens eine Arthritis entwickeln?


Gelenkprobleme, wie z. B. Arthritis, werden in der Regel durch Entzündungen in diesem Bereich verursacht, die zum Abbau des Knorpels führen. Dadurch können sich die Knochen nicht mehr frei bewegen. Schon bei den einfachsten Bewegungen kann ein Hund extreme Schmerzen und Steifheit verspüren. Einige Hunderassen sind auch besonders anfällig für Arthritis. Dazu gehören Golden Retriever, Labradore, Springer Spaniels, Rottweiler, Deutsche Schäferhunde und Berner Sennenhunde. Wenn ihr eine dieser Rassen besitzt oder eine andere Rasse habt, die Anzeichen von Arthritis zeigt oder bei der eine offizielle Diagnose gestellt wurde, müsst ihr als Tierhalter unbedingt wissen, wie ihr bei eurem Hund vorbeugen und ihm bei seinen Beschwerden helfen könnt... Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist die Ernährung.


WELCHES IST DAS BESTE HUNDEFUTTER GEGEN ARTHRITIS?

Eine gute, gesunde und gezielte Arthritisdiät für Hunde kann für einen Hund mit dieser Erkrankung eine große Veränderung bedeuten. Wenn ihr euren Hund derzeit mit handelsüblichem Futter füttert, solltet ihr beachten, dass viele dieser Produkte raffiniertes Getreide enthalten, das die Arthritissymptome verschlimmern und die Entzündung im Körper weiter fördern kann. 


Entscheidet euch möglichst für öligen Fisch als Hauptproteinquelle. Versucht es alternativ auch mit magerem Fleisch wie Huhn, das eine Vielzahl von Enzymen und Nährstoffen liefert abzuwechseln. Greift zu Sardinen, Lachs oder Makrele ohne Gräten, da diese reich an Omega-3-Fettsäuren sind, die für jeden Körper (auch für unseren!) wichtig sind und auf natürliche Weise entzündungshemmend wirken. Omega-Fettsäuren können zu einer besseren Gelenkschmierung beitragen, was die Beweglichkeit verbessert und arthritische Beschwerden lindern kann. Eier und rotes Fleisch können die Entzündung leider verschlimmern. Versucht, eurem Hund stattdessen Vollkornprodukte und bunte Gemüsesorten wie Süßkartoffeln, Karotten und gekochten Kürbis sowie Obst wie Bananen und Blaubeeren zu füttern, da diese natürliche, sichere Antioxidantien sind, die Entzündungen im Körper verringern können.


Lest dazu unseren Artikel, welche Lebensmittel für Hunde giftig sind, damit ihr wisst, welche Früchte und Gemüsesorten ihr auf jeden Fall vermeiden solltet.


Das Wichtigste, was ihr noch für euren arthritischen Hund tun könnt, ist, sein Gewicht auf einem gesunden Niveau zu halten.
Übergewicht ist das Schlimmste, was ein arthritischer Hund haben kann. Überschüssiges Fett bedeutet übermäßige Entzündungen, die die ohnehin schon vorhandenen Schmerzen und Beschwerden eures Hundes noch verschlimmern. Die zusätzliche Belastung, die ein paar zusätzliche Pfunde auf bereits schmerzhafte und steife Gelenke ausüben können, ist beispiellos. Achtet also darauf, dass euer Hund ein gesundes Gewicht hat, das seiner Größe und Rasse entspricht. 

Seid auch sparsam mit Leckereien und achtet auf die Portionsgrößen. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Hund übergewichtig ist oder nicht, fragt euren Tierarzt und lasst euch von ihm beraten.