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Hilfreiche Tipps für Hundeneulinge

Helpful tips for new dog owners

Willkommen in der Welt des Elterndaseins für ein Haustier – Ihr habt einen Hund in eure Familie aufgenommen! Eltern eines Hundes zu werden, kann eine äußerst lohnende Erfahrung sein, die eine euch eine wundervolle Beziehung beschert. Wenn ihr jedoch zum ersten Mal einen Hund besitzt, kann dies entmutigend und überwältigend wirken, da es so viel zu bedenken gibt!


Ein Hund bedeutet eine große Verantwortung, aber eine gute Vorbereitung erleichtert euch und eurem Hund die Umstellung auf den neuen Lebensstil. Euer Hund ist nun völlig abhängig von euch, vor allem, wenn es um ein gesundes und glückliches Leben geht. Nehmt euch also zunächst etwas Zeit, um alles Nötige in die Wege zu leiten, und beachtet die folgenden Tipps für Ersthundehalter, die euch dabei helfen werden, besser vorbereitete Tiereltern zu werden.


Kauft die Basics


Es gibt einige Dinge, die von großer Wichtigkeit sind.


Ein Halsband für die Versicherungs- und Tassomarke

Ein Geschirr (entlastet den Hals, wenn er zieht)

Futternapf

Wassernapf

Leine

Spielzeug zum Spielen, Zahnen (bei Welpen) und zur Belustigung

Ein bequemes Hundebett

Eine Ki

Pflegeprodukte, wie Shampoo und Zahnpasta

Hundeleckerlis

Zahnbürste für Hunde

Vorbeugende Behandlung gegen Flöhe und Zecken


Wenn ihr und euer Hund euch an die Routine als neue beste Freunde gewöhnt habt, kommen andere optionale Ausrüstungsgegenstände vielleicht noch zur Liste dazu.


Es ist leicht, sich in den Käufen der Ausrüstung für euren Liebling zu verlieren, aber denkt daran, dass Hunde, genau wie Kinder, aus ihrer Ausrüstung herauswachsen können, besonders wenn ihr einen Welpen bei euch aufnehmt.


Sucht euch einen Tierarzt


Bevor ihr euren Hund nach Hause bringt, solltet ihr nach einer geeigneten Tierarztpraxis recherchieren und ihn gegebenenfalls schon anmelden. Ihr solltet ihn dann auch so schnell wie möglich für einen Gesundheitscheck anmelden, damit er sich an die Tierarztbesuche gewöhnen und der Tierarzt ihn kennenlernen kann!

Ihr solltet jetzt auch mit den Routineimpfungen beginnen. Impfungen sind wichtig, um die Gesundheit und das Leben eures Hundes zu schützen und helfen, zukünftige teure Tierarztrechnungen zu vermeiden. Die ersten Impfungen schützen euren Hund vor Staupe, Parvovirose, infektiöser Hundehepatitis, Zwingerhusten und Leptospirose.


Der Tierarzt kann euch zusätzlich auch über die beste regelmäßige Floh- und Wurmkur für euren Vierbeiner beraten und euch bei Themen wie der Kastration beratend zur Seite stehen. Obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist, wird eine Kastration empfohlen, wenn ihr nicht züchten möchtet, da dies spätere Probleme wie Brustkrebs und Inkontinenz bei Hündinnen, sowie Hodenkrebs und Aggression bei Rüden verhindern kann.


Sollte es doch zu einem Zwischenfall kommen, können die Tierarztrechnungen teuer sein. Daher solltet ihr sicherstellen, dass ihr eine ausreichende Versicherung für Haustiere habt, die euch bei den Kosten für die medizinische Versorgung und das allgemeine Wohlbefinden eures Hundes hilft.


Rechnung hin oder her, es ist trotzdem ratsam, ein- bis zweimal im Jahr zum Tierarzt zu gehen, um Impfungen aufzufrischen, Untersuchungen durchzuführen und die Zähne gründlich zu reinigen!


Setzt euch mit der Hundezahnpflege auseinander

 

Könnt ihr euch vorstellen, eure Zähne zwischen den Besuchen beim Zahnarzt nicht jeden Tag zu putzen? Wir auch nicht. Hunde bekommen Plaqueaufbau genau wie wir, also müssen wir auch ihre Zähne putzen!


Versucht zwei bis drei Mal pro Woche mit einer enzymatischen Hundezahnpasta zu putzen und verwendet täglich eine Mundspülung. Menschliche Zahnpasta ist für Hunde tabu, da diese Inhaltsstoffe enthalten kann, die für die Verdauung des Hundes schädlich sind.


Je jünger euer Hund ist, desto einfacher ist es, ihn an das Zähneputzen zu gewöhnen. Wenn ihr einen älteren Hund adoptiert habt, kann es schwieriger sein, aber mit ein wenig Geduld und Übung könnt ihr auch das schaffen! Beginnen könnt ihr mit einer "unsichtbaren" Fingerbürste. Das ist eine Bürste, die auf dem Ende Ihres Fingers sitzt.


Bewegung, Ernährung und Diät


Wie Menschen leben auch Hunde von der Routine und müssen jeden Tag zu ähnlichen Zeiten gefüttert und trainiert werden.


Auch die Ernährung ist sehr wichtig. Eine gute Ernährung hilft ihnen, schlank und gesund zu bleiben, und stellt sicher, dass sie die richtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien erhalten. Verwendet immer eine Portion vollwertiges, handelsübliches Hundefutter, und wenn ihr euch entschließt, das Futter umzustellen, solltet ihr das über einen langsamen Zeitraum hinweg tun, um Magenverstimmungen zu vermeiden.


Der Züchter oder die Hundeadoptionsstelle sollte darüber aufklären, was euer Hund bereits gefressen hat. Wenn ihr unsicher seid, fragt euren Tierarzt um Rat.


Wenn es um Bewegung geht, hat jede Rasse andere Bedürfnisse, und alle Hunde sollten vollständig geimpft sein, bevor sie auf einen Spaziergang gehen.


Denkt daran, dass Welpen und ältere Hunde eine Variante der oben genannten Vorschläge benötigen. Welpen benötigen zum Beispiel etwa 5 Minuten Bewegung pro Monat ihres Alters, bis sie ausgewachsen sind. Wenn sie z. B. drei Monate alt sind, können sie maximal zweimal täglich 15 Minuten lang spazieren geführt werden. Wenn sie 4 Monate alt sind, kann dies bis zu 20 Minuten zweimal am Tag gehen usw.


Wenn ihr einen älteren Hund (7 Jahre und älter) aufgenommen habt, braucht er weniger anstrengende Übungen und kürzere Spaziergänge. Besprecht die Bewegungsbedürfnisse eures Hundes am besten mit dem Tierarzt.


Gehorsamkeitstraining

 

Wenn ihr einen Welpen habt, solltet ihr euch unseren Leitfaden zum Stubenreinheitstraining für euren neuen Welpen ansehen, da dies wahrscheinlich eure oberste Priorität sein wird!


Wenn es um Gehorsam geht, kann der Besuch einer Hundeschule fantastisch sein, besonders wenn ihr brandneue Tierbesitzer seid!


Achtet bei der Auswahl eines Kurses darauf, dass die Methoden des Trainers freundlich, positiv und belohnungsbasiert sind. Wenn ein Kurs oder Trainer Bestrafung oder den Einsatz von Geräten wie Würge- oder Elektrohalsbändern vorschlägt, solltet ihr dies auf jeden Fall vermeiden! Diese Kurse sind fragwürdig, stressig und letztlich eine ineffektive Art, euren Hund zu trainieren. Diese Methoden sorgen nur dafür, dass der Hund Angst vor Menschen und euch bekommt. Der Schwerpunkt beim Hundetraining sollte auf Lob, Futter und Spiel für gute Leistungen liegen, nicht auf Schimpfen oder körperlichen Schmerzen.


Leider gibt es nicht viele Vorschriften für Hundetrainingszentren oder -trainer. Vergewissert euch daher, dass der Trainer freundlich, erfahren, qualifiziert und in der Lage zu sein scheint, die Anzahl der Hunde zu bewältigen, die den Kurs gleichzeitig besuchen.


Als Alternative gibt es viele Hundevereine, die kostenlose Trainingsvideos online anbieten!


Denkt daran, dass Geduld eine Tugend ist. Euer Hund wird nicht die Absicht haben, sich falsch zu verhalten, und je ruhiger euer Hund wird, desto besser wird er euch verstehen und ein besseres Verhalten zeigen.


Interaktion

 

KINDER:

Lasst niemals ein Kind mit einem Hund allein, besonders wenn er ganz neu in eurer Familie ist. Kommuniziert und bringt den Kindern bei, dass der Hund ein Familienmitglied ist und dass sie ihn niemals anschreien oder auf ihn zulaufen, ihn belästigen oder verletzen, ihm gegenüber gewaltsam oder aggressiv sein dürfen und niemals zum Beißen beim Spielen ermutigen dürfen.


Wenn ein Hund verängstigt ist oder Schmerzen hat, wird er instinktiv beißen und/oder knurren, um sich zu schützen. Wenn ihr einen sanften, freundlichen Umgang zwischen den Kindern und dem Hund fördert und immer anwesend seid, sollten sich Welpe und Kind(er) gut aneinander gewöhnen.


ANDERE HUNDE:

Wenn euer Hund vollständig geimpft ist, kann er mit anderen Hunden vergesellschaftet werden. Wenn sie von klein auf mit anderen Welpen zusammen sind, ist das für ihre natürliche Entwicklung von unschätzbarem Vorteil!


Macht es von Anfang an richtig und stellt sicher, dass euer Hund bei Begegnungen mit anderen Hunden in der Anfangsphase der Sozialisierung an der Leine geführt wird, damit Sie die Situation besser unter Kontrolle haben, falls es zu einer negativen Reaktion kommt.


Bleibt konzentriert und ruhig und nehmt einen positiven Ton an, damit euer Hund weiß, dass er in sicheren Händen ist, während er lernt. Wenn es zu einer Auseinandersetzung zwischen Hunden kommt, geht auf neutralen Boden, bevor ihr es erneut versucht und verwendet das Kommando "Nein", wenn es euer Hund war, der das aggressive Verhalten (Knurren/Bellen) gezeigt hat.


Mit der Zeit sollte sich euer Welpe an den Umgang mit anderen Hunden gewöhnen und seine vierbeinigen Freunde einfach mit ein paar Schnüffeleinheiten begrüßen!


Wenn der Welpe ein Rettungshund ist und in seiner Vergangenheit misshandelt oder von anderen Hunden angegriffen wurde, solltet ihr nicht zu viel von ihm erwarten, da er zu Recht sehr ängstlich und verängstigt sein wird. Geduld und positive Ermutigung können helfen.


EINE AUSZEIT VON DER ARBEIT IN BETRACHT ZIEHEN

 

Um eurem Hund die Eingewöhnung zu erleichtern, könnte es sich lohnen, eine Woche oder mehr zu Hause zu bleiben. Auf diese Weise könnt ihr ihn an eine Routine gewöhnen und ihm helfen, die Zeit, in der er allein gelassen wird, zu verlängern. So könnt ihr das Risiko von Trennungsangst verringern. Ihr solltet einen Welpen aber nicht länger als 2 Stunden und erwachsene Hunde nicht länger als 4-6 Stunden alleine lassen. Wenn ihr euren Hund länger allein lassen müsst, z. B. wenn ihr Vollzeit arbeitet und nicht die Möglichkeit habt, den Hund mit ins Büro zu nehmen, solltet ihr einen freundlichen Hundesitter engagieren, der sich um euren neuen Liebling kümmert!


Viel Spaß!